Über mich

Ich heiße Monty... ich weiss…ihr wollt jetzt wissen woher dieser Name kommt!? Vielleicht schaute mein Vater damals zu viele Monty Python-Filme.

Am 27. August 1975 wurde ich in Annaberg - Buchholz von meiner Mutter auf die Welt gebracht. Eigentlich wurde ich auch nicht auf die Welt "gebracht", sondern eher "gezogen", da mich niemand gefragt hat, ob ich überhaupt will.

"Nun gut, jetzt bin ich halt mal hier, dann gehe ich aber auch in die Schule", hab ich mir gedacht und auch getan. Natürlich stand vorher noch der Besuch des Kindergartens, aber außer 9 Kopfverletzungen, von denen 3 geklammert und eine genäht werden mussten, einer leichten Gehirnerschütterung und der Erkenntnis, dass man ein Baumhaus nicht aus Backsteinen baut, brachte mir diese Zeit nichts ein, weshalb ich sie einfach übergehe.

Also dann in die Schule, und das immerhin zehn Jahre lang. Dann stießen mich meine Mitlehrer zum Beenden meiner theoretischen Lernzeit auf den Vollzug der mittleren Reife. Das klappte dann auch bis zum Abschlussball. Das blöde daran war nur, dass ich mit dieser Schulbildung meinen Traumberuf, Frauenarzt, nicht erlernen konnte, obwohl ich schon theoretische Erfahrungen für diesen Job gesammelt hatte (aber das ist ein anderes Thema).

Mein Vater hat mir dann aber mitgeteilt, das es einen Beruf gibt, der viel interessanter ist. Und so wurde ich, innerhalb von dreieinhalb Jahren zum Elektroinstallateur ausgebildet. Nach meiner glorreichen Ausbildungszeit zog ich sogar noch das goldene Los und wurde als vollwertiger Mitarbeiter in diese Firma übernommen.

Nach einem wunderbaren Jahr in Saus und Braus, wurden meinem Glück zwei weitere Höhepunkte beschert; zum einen wurde ich Papa von meinem Sohn Justin und zum anderen durfte ich mit 23 Jahren zur Musterung! Anscheinend hatte ich dort aber etwas falsch verstanden, denn nach meiner Frage, ob man denn auch mal auf was "gescheites" schießen dürfte, wurde mir nahegelegt doch lieber den Dienst mit der Waffe zu verweigern und einen zivilen Ersatzdienst zu leisten. Vielleicht lag das aber auch daran, das ich von Anfang an die Benutzung von "Übungsmunition" ablehnte.

Auf jeden Fall übernahm ich dann einen Zivildienst, der mir sehr viel Freude bereitete. Strasse fegen, Laub rechnen, Gartenzaun streichen…. Viel lustiger war es sogar, wenn wir im Winter Berge von Schnee vom Bürgersteig schippen mussten (ich hasse Schnee!!!)...